Der Gerechte: Fritz Bauers einsamer Kampf
Filmvorführung zur Platzbenennung nach dem Initiator der Auschwitz-Prozesse
im früheren Schwurgerichtssaal im Heimathafen, Gerichtsstr. 2 65185 Wiesbaden
Im März diesen Jahres ist des soweit: Ein Teil des Kochbrunnenplatzes erhält den Namen des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer, bald 60 Jahre nach dessen Tod.
Wer war er? Wie hat er das Land verändert? Warum fehlt einer wie er heute?
Diese Fragen und die Lebensleistung von Fritz Bauer kamen in der öffentlichen Diskussion über die Platzbenennung bislang zu kurz. Daher stellen die Wiesbadener Filmemacher Peter Hartl und Andrzej Klamt mit ihrem Dokumentarfilm „Mörder unter uns. Fritz Bauers einsamer Kampf“ im alten Schwurgerichtssaal des neuen Heimathafens den einsamen Kämpfer für historische Gerechtigkeit vor. Fritz Bauer hat die Deutschen mit Auschwitz konfrontiert und das Land, auch das Rechtswesen, spürbar verändert.
Im Anschluss an die Filmvorführung besteht Gelegenheit für Fragen und Austausch.
Der Eintritt ist frei.
Vorher, um 17:30 Uhr, bietet das Team des Heimat eine Führung durch das Alte Gericht an (Anmeldung HIER)
Die Veranstaltung wird vom Ortsbeirat Wiesbaden-Mitte unterstützt.
