4 Impulse für smarteres Arbeiten mit KI im Mittelstand
Als Alice Drooghmans und Joshua Friedrich 2023 „aus reiner Neugier“ angefangen haben, mit KI rumzuprobieren, wollten sie vor allem verstehen, wie Sprachmodelle im Arbeitsalltag wirklich unterstützen können. Ein Jahr später war klar: Die Nutzung von KI in Beratung, Recherche und Konzeptarbeit brachte „mehr Tempo, mehr Qualität, bessere Ergebnisse“.
Für die beiden ist KI im Mittelstand vor allem: Teilhabe und Verständnis.
Alle im Unternehmen sollten die Basics verstehen und selber mal ausprobieren dürfen. Erst dann lässt sich entscheiden, was wirklich Sinn macht, und wo man Trends auch einfach vorbeiziehen lassen kann.
Die Learnings aus unserem Workshop Snack teilen wir auch in diesem Snackable. Hier die drei Impulse von Alice und Joshua, wie ein guter KI-Start aussehen kann:
1. KI – Was bleibt und was ist Hype?
Es gibt unzählige neue KI-Tools, und viele davon verschwinden schneller, als man sie testen kann.
Für Alice und Joshua, wirklich wichtig ist etwas anderes: KI mitdenken, Ergebnisse prüfen und den echten Mehrwert erkennen.
Genau dabei können Tools wie der KI-Canvas helfen: Er zwingt dazu, die richtigen Fragen zu stellen und Klarheit zu schaffen, bevor man irgendwo Zeit versenkt.
2. Sprachmodelle verstehen, und richtig steuern!
„Wer KI erfolgreich einsetzen will, muss verstehen, wie Sprachmodelle „denken“ und wie man sie über präzises Prompting-Techniken steuert. Die Qualität der Ergebnisse hängt maßgeblich davon ab, wie gut die Eingaben formuliert werden, also wie klar Ziel, Ton und Kontext beschrieben sind.“
Mit gutem Prompting wird KI zum richtig hilfreichen Mitdenker: strukturiert, entlastet, bringt Ideen ein und hebt die Qualität. „Das Wissen um die Funktionsweise und Grenzen von KI, wird zur neuen Basiskompetenz in wirklich jedem Berufsfeld.“
3. Anfängersein ist das neue Kompetenzmerkmal
KI verändert, was „Kompetenz“ heißt. „Kompetent ist nicht mehr, wer alles weiß, sondern wer bereit ist, mit KI zu lernen, zu kooperieren und sich weiterzuentwickeln.“
Neugierig bleiben, rumprobieren, Fehler machen, das wird zur Superpower.Gerade weil KI viele technische Aufgaben übernimmt, werden menschliche Fähigkeiten wie Empathie, Urteilsvermögen und Kommunikation zum entscheidenden Vorteil.
4. Trennung von Technologie und Business überwinden!
Alice und Joshua erleben es in ihrer Arbeit immer wieder: KI wirkt nur dann richtig, wenn Technologie und Business zusammengedacht werden.
Warum? Weil…
- IT und KI ins Zentrum rücken. Sie sind keine „Support-Funktionen“ mehr, sondern Teil des Kerngeschäfts.
- KI zum täglichen Co-Worker wird. Jede Person wird mit KI-Tools arbeiten, die Leistung und Zusammenarbeit verbessern.
- AI Literacy unverzichtbar wird. Alle Mitarbeitenden brauchen die Fähigkeit, KI sinnvoll einzusetzen und neue Anwendungsfelder zu erkennen.
Oder wie die beiden es auf den Punkt bringen: „Jedes Unternehmen wird ein KI-Unternehmen.“
Lust auf mehr?
Dann schau bei unseren kommenden Workshop Snacks & Events vorbei und werde Teil unserer Community.
Gemeinsam gestalten wir Arbeit neu – menschlich, mutig und mit Wirkung. Bring deine Initiative beim Call for Workshop-Snacks ein, und mach mit bei der Reihe!


