Civilkammer
Co-Creation for Social Innovation
In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Wie lösen wir die zentralen Herausforderungen unserer Zeit? Wie geht Wirtschaften, wenn nicht nur Profit, sondern auch Mensch und Umwelt im Zentrum stehen?
Lass uns die entscheidenden Fragen unserer Zeit neu verhandeln: partnerschaftlich und co-kreativ – und das an einem Ort, an dem schon früher die Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens gestellt wurden: Der Civilkammer im ehemaligen hessischen Landgericht von 1897.
Der Name: Civilkammer
Schon seit 1897 wurden in der Civilkammer Fragen des Zusammenlebens verhandelt. „Civil“ meint dabei das Bürgerliche – also nicht: das Politische oder Militärische, sondern ‘das Zusammenleben von Personen und Organisationen betreffend’. Genau solche Fragen wurden historisch hier verhandelt – und genau das wollen wir künftig wieder tun: nicht juristisch und gegeneinander, sondern gesellschaftlich und miteinander. Der Name „Civilkammer“ steht bis heute in hölzernen Lettern über der Eingangstür – und so hat uns das Haus den Namen quasi geschenkt.

Das Konzept: Co-Creation
Der Mensch ist ein ressourcen-volles Wesen, voller Ideen, Potential und Wirksamkeit. Doch die Herausforderungen unserer Zeit sind zu komplex und interdepentent, um sie alleine zu lösen: Ob Auseinanderdriften der Gesellschaft, Klimawandel, Wohlstandsverteilung oder Flüchtlingsströme – wir brauchen unterschiedliche, sich ergänzende Perspektiven, Kompetenzen und Sichtweisen, um gemeinsam zukunftsfähige Lösungen zu finden.
Daher bringen wir in der Civilkammer eine Vielzahl von interdisziplinären Partnern, Expertinnen und Stakeholdern zusammen und tauschen Ideen, Wissen und Mittel aus. In kreativ moderierten Prozessen kombinieren wir unterschiedliche Fachgebiete und Erfahrungen, experimentieren, explorieren und kollaborieren. Das ermöglicht einen breiteren Blickwinkel und vielfältigere Lösungsansätze: Co-Creation eben.
Das Ziel: Social Innovation
Soziale Innovation bedeutet, neue Ideen, Lösungen oder Konzepte zu entwickeln, die gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen angehen. Im Gegensatz zu rein finanziell motivierten Neuerungen geht es bei Social Innovation darum, positive Veränderungen in der Gesellschaft herbeizuführen. Dies kann bspw. durch die Entwicklung nachhaltiger Praktiken, sozialer Dienstleistungen oder gemeinnütziger Initiativen geschehen. Das Ziel von Social Innovation ist es die Lebensqualität zu verbessern, Gerechtigkeit zu schaffen und gesellschaftlichen Fortschritt voranzutreiben.
Deeptalk
Ein kostenfreies und unverbindliches Angebot, mit geschulten Seelsorger:innen in den Austausch zu treten. Für alle auf der Suche nach Unterstützung, Trost, einem Sparrings-Partner oder einfach jemandem zum Reden.
Die Verhandlung
In einer spielerischen Verhandlung wird ein gesellschaftlicher Missstand angeklagt. Nachdem Zeugen von den „Straftaten“ berichten, wird gemeinschaftlich an Problemlösungen gearbeitet.
Wirkungswerkstatt
Um aus dem Dialog ins Tun zu kommen, entwickeln wir eine Wirkungswerkstatt, die Lösungsansätze von der Theorie in die Praxis überführt und nachhaltigen Austausch und Entwicklung fördert.
Interesse an der Civilkammer
Partner:in gesucht
Wie du siehst, „Co-Creation for Social Innovation“ braucht unterschiedliche Menschen & Organisationen mit unterschiedlichen Perspektiven & Kompetenzen – in anderen Worten: Die Civilkammer braucht dich! Mach‘ mit, ob als Einzelperson, Organisation oder Netzwerk – und gestalte mit uns die Gesellschaft, in der wir leben wollen. Die Civilkammer sucht Partner:innen – große und kleine, mit finanziellen Mitteln, Wissen, Netzwerk, Ideen, Zeit. In der Civilkammer kann sich jede:r beteiligen.
Kontakt aufnehmen
Blog

„Hörst du zu um zu antworten oder hörst du zu um zu verstehen?“ Es ist der 22. Januar 2025 und unser Schwurgerichtssaal ist prall gefüllt mit motivierten Menschen, die im Namen der Bildungsgerechtigkeit & Zukunftsfähigkeit eine spielerische Verhandlung durchführen möchten.…